Lebensfähige Fibroblastenpopulationen sind diverse, funktionell unterschiedliche Zellgruppen innerhalb von Geweben. Sie werden durch spezifische Oberflächenmarker (wie SFRP2, FMO1, Dpp4, Dlk1) identifiziert und erhalten die Gewebestruktur aufrecht, produzieren extrazelluläre Matrix (ECM) und reagieren auf Verletzungen. Subtypen existieren in der Haut, im Fortpflanzungstrakt und sogar innerhalb desselben Organs. Sie sind entscheidend für das Verständnis von Entwicklung, Heilung und Erkrankungen wie Fibrose. Sie sind lebenswichtig für die Gewebehomöostase, können sich aber während Reparaturprozessen oder im Krankheitsfall transformieren (z. B. in Myofibroblasten). Daher sind Marker erforderlich, um diese funktionellen Subpopulationen für Forschung und Therapie zu isolieren.
Wichtigste Merkmale & Subpopulationen
Gewebespezifische Funktionen:
Fibroblasten unterscheiden sich je nach Lokalisation (z. B. Haut vs. Zahnfleisch). Zahnfleischfibroblasten fördern narbenfreie Heilung, wie ScienceDirect und MDPI berichten.
Intraorganische Heterogenität:
Selbst innerhalb eines Organs wie der Haut existieren unterschiedliche Zellpopulationen (papillär vs. retikulär) mit verschiedenen Ursprüngen und Funktionen, wie die National Institutes of Health (NIH) und das Journal of Investigative Dermatology gezeigt haben.
Hauptklassen:
Somitentwickelte Einzelzell-RNA-Sequenzierung (scRNA-seq) identifizierten wichtige Hautfibroblastengruppen wie SFRP2+ (kleinere, matrixfokussierte) und FMO1+ (größere, immunbezogene) Zellen sowie weitere (z. B. COL11A1+), wie die National Institutes of Health (NIH) berichteten.
Krebsassoziierte Fibroblasten (CAFs):
In Tumoren beeinflussen verschiedene CAF-Subtypen (myoCAFs, iCAFs) das Tumorwachstum und die Therapieresistenz.
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