Explantatmodelle sind biologische Systeme, bei denen kleine Stücke lebenden Gewebes (Explantate) aus einem Organismus entnommen und ex vivo (außerhalb des Körpers) kultiviert werden, um zelluläres Verhalten, Krankheiten oder Arzneimittelwirkungen in einer kontrollierten, naturnahen Umgebung zu untersuchen, die komplexe Zell-Matrix-Interaktionen erhält. Diese Modelle sind in der Forschung von entscheidender Bedeutung und ermöglichen es Wissenschaftlern, komplexe biologische Prozesse wie die Knochenentwicklung, das Fortschreiten von Krebs oder die Plazentafunktion zu erforschen. Sie bieten oft eine höhere physiologische Relevanz als 2D-Zellkulturen oder komplexe In-vivo-Tiermodelle.






