Bei der Kultivierung humaner mesenchymaler Stammzellen (hMSC) werden multipotente Zellen aus Geweben wie Knochenmark, Fettgewebe oder Nabelschnur isoliert, in vitro vermehrt und unter Verwendung spezieller Medien und Bedingungen in Knochenzellen (Osteozyten), Knorpelzellen (Chondrozyten), Fettzellen (Adipozyten) und andere Zellen differenziert. Diese Kultivierung ist aufgrund der Selbsterneuerungs- und immunmodulatorischen Eigenschaften der hMSCs von entscheidender Bedeutung für die regenerative Medizin, das Tissue Engineering und die Therapie.
Wichtige Aspekte von hMSC-Kulturen:
Quellen:
Gängige Quellen sind Knochenmark (BM-MSCs), Fettgewebe (AD-MSCs) und Nabelschnur/Wharton-Sulze (UC-MSCs), die jeweils ein leicht unterschiedliches Differenzierungspotenzial aufweisen.
Eigenschaften:
Sie sind fibroblastisch, haften an Kunststoff und müssen die Kriterien der International Society for Cellular Therapy (ISCT) erfüllen (positiv für CD105, CD73 und CD90; negativ für Linienmarker).
Kulturmedien:
Optimierte Medien, oft serum- oder xenofrei, fördern ihre Proliferation und erhalten ihre Stammzelleigenschaften. Spezielle Differenzierungsmedien werden zur Festlegung der Zelllinie verwendet.
Differenzierung:
Abhängig vom jeweiligen Medium und den Bedingungen können sie zur Bildung von Knochen-, Knorpel-, Fett-, Muskel-, Neuronen- und Herzmuskelzellen induziert werden.
Anwendungen:
Sie werden in der regenerativen Medizin zur Behandlung von Verletzungen, Autoimmunerkrankungen und Lebererkrankungen sowie im Tissue Engineering eingesetzt, was eine großtechnische und konsistente Produktion erfordert.
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